Tipps und Hinweise für Onlinedienste

Vor kurzem wurden wir auf einen Artikel über unsere Onlinedienste angesprochen und gefragt, wie wir diese (besonders aus technischer Sicht) umsetzen. Um weitere interessierten Ausbildern, Jugend- oder Kinderfeuerwehrwarten, Betreuern oder sonstigen interessierten einen Einstieg zu erleichtern, möchten wir hier kurz einige Details vorstellen.

Vorweg wünschen wir euch bei euren Online-/Hybrid- und Alternativ-Diensten gutes Gelingen. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, schreibt uns doch einfach auf Facebook, Instagram oder per Mail an.

1. Die grundlegende Technik

Für einen Onlinedienst braucht es im Grunde nicht viel. Prinzipiell reicht ein Computer/Laptop mit (oder auch ohne) Webcam und Mikrofon.

desweiteren benötigt man eine Videokonferenz Software. Wir verwenden dafür das kostenlose JitsiMeet, dass von verschiedenen Anbietern zur Verfügung steht

Zur Benutzung wird einfach ein Raumname eingegeben und der entsprechende Link mit den Teilnehmern geteilt. Eine Anleitung zur Verwendung findet ihr z.B. unter diesem Link

Die Benutzung von Jitsi kann einfach über den Browser erfolgen. Für Mobile Geräte steht auch eine App in den jeweiligen Stores zur Verfügung.

Mit einer Präsentationssoftware  wie z.B.  Libre Office (kostenlos), Microsoft Powerpoint (kostenpflichtig) oder Keynote (für Apple Macs kostenlos) könnt ihr eine Präsentation vorbereiten und per Bildschirm teilen vorführen.

Damit könnt ihr grundsätzlich mit Online-Diensten anfangen.

2. Erweiterte Ausrüstung

Ihr habt eine Kamera und ein Stativ? Dann könnt ihr auch „praktische“ Dinge auf dem Bildschirm zeigen. Durch die Pandemie haben diverse Kamerahersteller Software veröffentlicht, mit der man ihre Geräte als Webcam veröffentlichen kann.

Wir verwenden die Canon Kamera eines Kameraden mit der Eos Webcam Utility. Mit einem entsprechenden USB-Kabel und ggf. einem passenden Adapter für einen Stromanschluss, der anstelle des Akkus eingebaut wird, seid ihr auch für längere Konferenzen gewappnet. Mit dieser Kamera könnt ihr z.B. Ausrüstungsgegenstände zeigen oder auch ein Whiteboard/Tafel einbinden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Auch ein Smartphone kann als „mobile Kamera“ zur Präsentation genutzt werden. 

Je nach Situation sind kabellose Kopfhörer mit Mikrofon sinnvoll, um die Verständigung  zu verbessern.

3. Nützliche Tools

Um etwas mehr Interaktivität in die Sache zu bringen, gibt es verschiedene Tools, die ihr, zumindest in der Basisversion, meist kostenlos einsetzen könnt. Diese haben wir selbst noch nicht wirklich verwendet, aber im Gespräch mit anderen Kameraden kennengelernt und hier als Ideen aufgelistet.

4. Unsere Ideen

Hier findet ihr Links zu Berichten von Onlinediensten, dort haben wir neben Feuerwehrtechnischer Ausbildung in der JF z.B. ein Exit-Spiel oder Memory gespielt:

20210226 Exit Spiel WZ1

https://www.feuerwehresbeck.de/aktuelles/news-2021/onlinedienste-im-zweiten-lockdown

https://www.feuerwehresbeck.de/einsatzabteilung/dienste/dienste-2020/08-05-2020-onlinedienst-mit-planspiel

Zu Weihnachten 2020 haben wir einen Adventskalender gebastelt:

https://www.feuerwehresbeck.de/jugendfeuerwehr/aktionen/adventskalender-fuer-die-jugendfeuerwehr

Malvorlagen für zwischendurch haben wir auch zur Verfügung gestellt:

https://www.feuerwehresbeck.de/allgemein/malvorlagen

Anstelle des Osterfeuers haben wir im letzten Jahr eine digitale Alternative mit Bastelvorlagen etc. angeboten:

Feuerwehrhase1https://www.feuerwehresbeck.de/ostern

Auch Abseits des gemeinsamen Dienstes kann mit Lustigen Aktionen für Gruppenzusammenhalt gesorgt werden. Wir haben z.B. mit der Jugendfeuerwehr eine Ente durch unser Dorf auf Reisen geschickt:

Titelbild

https://www.feuerwehresbeck.de/jugendfeuerwehr/aktionen/feuewehrente-reiste-durch-esbeck-jetzt-leider-vermisst

 

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